Kundensupport ist ein Schlüsselelement unseres Services. Bei COBBS sind wir darauf spezialisiert, unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre betrieblichen Anforderungen zu verstehen, und bieten ihnen auch die notwendige Produktschulung an. Kürzlich veranstaltete COBBS zusammen mit QinetiQ eine Schulungsveranstaltung für Ingenieure der Königlichen Niederländischen Armee zum Dragon Runner 20.
Die Ingenieure haben vor Kurzem den unbemannten Bodenroboter Dragon Runner 20 (DR20) von QinetiQ erhalten. „Der Dragon Runner ermöglicht den Soldaten, bei der Suche Abstand zu halten“, sagt Nathan Desmeule, Senior Director Business Development Land Systems bei QinetiQ. „Sie haben einige Monate mit diesen Robotern trainiert und wir sind hier, um ihnen Wartungs- und Bedienfähigkeiten beizubringen. Dabei geht es um fortgeschrittenere Fachkenntnisse wie Nachteinsätze und Treppen. Das ist Teil des Weges zur Einsatzbereitschaft“, erklärt Nathan. „Am ersten Tag beginnen wir mit der Wartung und am zweiten Tag bedienen sie den Dragon Runner, wobei sie den Roboter im Blick behalten. Am letzten Tag lassen wir jeden Bediener den Roboter in einer taktischen Übung steuern. Dieser Einsatz erfolgt ferngesteuert, wie es in den meisten realen Szenarien der Fall sein wird. Die Bediener können den Roboter nicht sehen und müssen sich auf das Bild der vier eingebauten Kameras auf dem Universalcontroller verlassen. Dies macht die Steuerung des Roboters viel schwieriger und erfordert mehr Übung.“
Einer der Bediener, die am DR20 von QinetiQ geschult werden, erklärte: „Nach unserer eigenen Schulung werden wir den Rest des Unternehmens schulen, damit jeder den Roboter bedienen kann. Ohne Vorkenntnisse über den Roboter ist das alles ziemlich technisch. Am schwierigsten ist es, die Steuerung kennenzulernen, wenn man den Roboter nicht sehen kann. Aber nach etwas Übung merke ich, dass ich die Steuerung besser handhaben/bedienen kann.“
Die Übung beginnt damit, dass der Roboter auf der Seite liegt. Der Bediener muss zunächst einen Weg finden, ihn wieder auf die richtige Spur zu bringen. Danach besteht die nächste Hürde darin, die Stufen am Eingang des Gebäudes zu bewältigen. Bei diesen ersten beiden Herausforderungen ist es entscheidend, den Arm des Roboters als Gegengewicht und Stütze zu verwenden. Wie Nathan erklärte, ist es wichtig, sich mithilfe der Kameras ein Bild der Umgebung zu machen. In den Räumen wurden schriftliche Zettel mit Anweisungen angebracht. Gegenstände aufzunehmen und woanders abzulegen, eine Tür zu öffnen und Gegenstände vorsichtig zu handhaben, sind einige der anspruchsvollen Herausforderungen, die höchste Konzentration erfordern. Rückblickend auf die Schulung waren die Ingenieure mit den neu erlernten Funktionen und der Erfahrung im Umgang mit dem Roboter in schwierigen Situationen zufrieden.
Der DR20 ist für das niederländische Militär nichts Neues. 2014 wurden mehrere Roboter für die EOD-Einheit (Explosive Ordnance Disposal) geliefert. Diese Einheit bietet den niederländischen Behörden rund um die Uhr EOD-Unterstützung. Die EOD unterstützt auch Militäreinheiten in Einsatzgebieten auf der ganzen Welt. Mit dem QinetiQ Dragon Runner 20 können Teams sowohl zu Hause als auch im Einsatz sicher operieren.
